Viele Laptops haben heute eingebaute Fingerabdruck-Lesegeräte, um das lästige Eingeben des Passworts zu umgehen ohne dabei an Sicherheit zu verlieren. Doch gerade bei billigeren Lesegeräten, wie sie eben meist in Laptops ver  baut sind, ist es sogar recht einfach, mit haushaltsüblichen Materialien den Fingerabdruck zu fälschen. Als wir im letzten Herbst auf der Erfindermesse in Nürnberg unterwegs waren und uns dort überall Erfindungen mit RFID-Technologie begegneten, kam uns dann diese Idee:

Warum ist in Laptops und Handys eigentlich kein RFID-Leser integriert? Damit könnte man sich doch viel einfacher und vor allem auch sicherer einloggen. Vielleicht geht das ja dann sogar mit dem neuen Personalausweis, der bas  iert ja auch auf RFID-Technologie.
Und so entschieden wir uns, das ganze selbst in die Hand zu nehmen und einen RFID-Leser mit passender Software zu bauen, mit dem man sich einfach und sicher an seinem PC anmelden kann

Wettbewerbsteilnahmen

Jugend forscht 2011

- Regionalsieger Pforzheim
- Teilnahme Landesfinale
 
Artur Fischer Erfinderpreis
- Teilnahme

Die Hardware

Wir benutzten die RFID-Antenne von TowiTek zum Auslesen der IDs der Karten. Sobald ein RFID-Transponder in das Magnetfeld der Antenne kommt, liest diese dessen ID aus und gibt diese seriell aus. Dabei entsprechen 5V einer logischen 1 und 0V einer logischen 0. Um diese Werte über die serielle RS232-Schnittstelle eines Computers auszulesen, wird ein Pegelwandler benötigt, da dort -12V eine logische 1 und 12V eine logische 0 bedeuten. Dies ist der sogenannte MAX232, der TTL-Pegel (wie bei der Antenne) in RS232-Pegel oder umgekehrt umwandelt. Zusätzlich werden nur noch zwei 1µF-Kondensatoren und eine 5V-Spannungsquelle benötigt. Die Antenne wird über einen Stereoklinkenstecker mit der Schaltung verbunden.